taube dichter schnee
eine taube steht im schnee mit kalten krallen hebt einen fuß hoch, der tut weh und auf den dächern allen wie eine haube dichter schnee um einer taube zu gefallen sie zu grüßen steht mit kalten füßen
im schnee ein dichter
das jahr ist neu scheu stehe ich an seiner schwelle wege - straßen hinter mir waren so vertraut was vor mir liegt ist unbebaut
ach, du altes wohlbekanntes, gerne lass ich dich nicht gehen. nimmst doch mit dir, was mir lieb ist, fort, auf nimmerwiedersehen. weiß ich denn, was mir das andre neues bringt und ob’s mir gut tut? dennoch lässt du dich nicht halten. lebewohl, sag ich. und du: mach ’s gut madonna