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was tun?
vor kurzem sprach mich einer an,
mit grauer miene - jung der mann -
warum ich gar nicht an ihn dächte.
warum?
weshalb ich all die letzten nächte
nicht aufgemerkt hab, weiterschlief,
wie er in seinem elend schier
verlor’n,
vergebens unterm fenster rief?
ich sah sein dünnes hemd, die knochen,
die mager aus dem kragen stochen.
da wurde mir
mit einem male angst und bange.
wer bist du? fragte ich; und lange
bekam ich keine antwort, - dann:
„der Zweifel“.
„so sag, wie ich dir helfen kann?“
er schwieg und senkte nur das haupt
biss stillverzagt auf seine lippe.
was tun?
urplötzlich hatte ich eine idee
„ein mädchen - sie heißt zuversicht -
das ist die richtige für dich,
wenn ich mich nicht vertippe.“
er seufzte leis:
„die kenn ich schon;
ich trau ihr nicht...“
was nun?
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