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 schneemann und sonne 1

Ein Jahr alt sind meine beiden
Schneemanngedichte jetzt. Und
obwohl sie etwas holperig sind,
mag ich sie immer noch sehr
gern. Damals hab ich noch ganz
naiv drauflos geschrieben.
Heute wünschte ich mir manchmal
noch die gleiche Unbefangenheit
zu haben.

im Januar 2001

schneemann und sonne 1

kaltes herz
in kalter brust
kalt der kerl
von kopf bis fuss
.
weiss und kräftig
die gestalt
ist er weder jung
noch alt
.
sie ist rund
und sie ist kräftig
steht am himmel
unbeschäftigt.
.
strahlend streift
ihr sanfter blick
schneemann über
das genick
.
sonne scheint
und schneemann tut
nicht vor kälte
sondern glut
.
zittern, ach
wie liebt er nur
ihrer schönheit
runde kontour
.
und die liebste
lächelt hold
taucht den kerl
in pures gold
.
wie ein kuss
der ihm geschenkt
dies lächeln sich
in seine seele senkt.
.
er weiß nicht
wie ihm geschieht
als sie langsam
weiter zieht
.
dunkel wird es
um ihn her
hofft auf ihre
wiederkehr
.
ein traum in der
neujahrsnacht
habt sie ihm
zurückgebracht.
.
g31.12.99




Eigentlich ist dies Gedicht das Zweite...   aber es wurde zuerst fertig. Immer wenn mich mich mit Nummer eins plagte, notierte ich mir nebenbei ein paar Gedanken  oder Reime,   so entstand dies Gedicht.  
Das zweite Gedicht  und das Vorbildgedicht stehen auf Seite 26.                 

 





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