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Begegnungen der besonderen Art 

Dietrich Feldhausen - alias Quoth 

Texte von Quoth auf dieser Seite:

Der Räuber von Inishark

Königin der Nacht

Heute Nacht kommen sie

Kleines Bühnenstück. Weder lyrisch noch Prosa. Dramatisch!!!!

 


 

Irgendwo

Wie gerne führe ich nach Irgendwo,
um irgendeine Tante zu besuchen,
benutzte dieser Tante blaues Klo
und hörte sie beim Kochen leise fluchen.

In Irgendwo, da wär ich gern zu Haus,
verbrächte meine Tage an den Gleisen,
ich hätte einen Freund, der hieße Klaus,
und irgendwie befänd ich mich auf Reisen.

In Irgendwo, da käm ich gern zur Welt,
und hielte dies für mein Geschick und Fatum,
mein Väterlein verdiente dort sein Geld,
ich lernte ferre, fero, tuli, latum.

In Irgendwo wär ich wohl gerne Greis,
und hörte Kinder, die mich schrill verspotten.
Ich legte manchmal mich aufs Bahngeleis,
um dann zurück ins Altenheim zu trotten.

In Irgendwo möcht‘ ich begraben sein,
die Abendsonne soll mich dort bestatten,
und wenn der letzte Zug fährt, sei er mein
Befördrungsmittel in das Land der Schatten.


© Quoth


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 Lyrik

Quoth bei Wikipedia

Die Links zu Texten von Quoth bei gruppe-vier-w und zu text-fuer-text. habe ich ich entfernt, weil sie dort
als Sammlung nicht mehr erreichbar sind.

Ebenso ist seine Homepage derzeit nicht mehr in Betrieb.

 


 

Dietrich Feldhausen - alias Quoth 

Quoth kenne ich seit dem Frühjahr 2002. Im Gästebuch gruppe-vier-w hatte er einige "provokative" Bemerkungen hinterlassen, auf die ich in meiner Neigung, Problemen nicht aus dem Weg zu gehen, einstieg und ihn mit einem Mail beehrte.
Mir wurde berichtet, er sei streitlustig, jedoch überzeugte ich mich davon lieber selber. Ich fand den Mann nicht so schlimm, fand ihn bereit, dort, wo er mal über ein Ziel hinausgeschossen hatte, einzulenken.
Wir tauschten Texte aus und trafen dann später im Forum zusammen. Das war eine bereichernde und auch lehrreiche Zeit, er trug neue Aspekte in die Diskussion, ließ sich durch Forumsteilnehmer / innen inspirieren und entwickelte eine ganz eigene Art des Kommentierens.
Nach zwei Monaten zog der unruhige Geist weiter. Ein Jahr war er fort. Dann war er wieder da. Er zog mit um als MVS Anfang 2004 text-fuer-text eröffnete und betätigt sich dort als Moderator und Kommentator um den das Forum mancherorts beneidet wurde. Inzwischen ist er auch dort nur noch gelegentlich Gast. Er wird aber immer als eine der ganz wichtigen Gründerpersonen in Erinnerung bleiben.
Quoth hat nun sein Herz für Wikipedia entdeckt, wo er seine diversen Interessen über eine einzige Seite bündeln kann.

Viel gerätselt wurde um seinen Nicknamen 'Quoth'. Doch ich hatte intuitiv die richtige Spur, indem ich an E.A.Poe's Gedicht 'The Raven' dachte.
Dort lautet der Refrain : Quoth the Raven: "Nevermore." Quoth erzählte mir später, daß er als 16jähriger das Gedicht gelesen hatte, aber nicht wußte, was das Wort 'quoth' bedeutete. Er hielt es für den Namen des Raben und seitdem sei das sein Pseudonym gewesen.
Im August 2004 sahen wir uns zum ersten und bislang einzigen Mal persönlich, anläßlich eines Treffens von text-fuer-text Autoren.



© Quoth


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